Harztz IV Bashing als Volkssport

Wieder einmal wird eine Sau durch das mediale Dorf getrieben.Die Rettung, des durch Steuergeschenke an die Reichen der Republik arg gebeutelten Staatshaushaltes, liegt in der Kürzung der Mietzuschüsse für Hartz IV Empfänger. Nachtigall. ick hör dir trapsen…….

Nachdem wir inzwischen ja wissen das 15 % der Bundesbürger komplett verblödet sind, (die Schwachköpfe die die neue Arbeiterpartei FDP gewählt haben), machen wir also so richtig schön verblödet weiter. Der von unserem Homo Vizekanzler neu entdeckte Sport des Hartz IV Bashing geht in eine neue Runde. Da sind die Arbeitslosen und das Pack das die FDP gewählt hat ja auch selbst Schuld. Wer Arschlöcher wählt, dar sich halt nicht wundern wenn Scheisse raus kommt. (Link) Neueste Idee der Volks – und Minderheitenverhetzer aus dem Popo-Club Berlin: Wir kürzen den Hartz IV Empfängern die Mietleistungen!! Na, Prima………..

Die Verarmung der Kommunen, und die mangelnde Bereitschaft des Bundes für das eigens angerichtete Chaos gerade zu stehen, schlägt neue Blüten. Eine „Expertengruppe des Arbeitsministeriums“  schlägt vor den Kommunen die Höhe der Sätze zur Erstattung der Mietkosten für Hartz IV Empfänger doch künftig selbst festzulegen. So kann man dann ein bisschen Geld sparen auf dem Rücken der Schwächsten. Ein mehr als hilfloser Versuch der Sanierung der Finanzen der Kommunen. (Quelle:Wirtschaft.T-Online , oder auch hier beim Superblog von Darimund)

Und schon wieder wird eine Regelleistung zu einer „Kann-Bestimmung“ die den Hartz-Assi mal wieder zum Bittsteller bei den Behörden macht, denn trotz gestiegener Kosten sieht der Bund keine Notwendigkeit seine Beteiligung von 23,6 % (3,7 Mrd €) zu erhöhen. Sollen doch die Kommunen selbst sehen wie sie klar kommen. Wie wär’s zum Beispiel mit einer Reduzierung der Quadratmeterzahl für Alleinstehende auf 25 Quadratmeter??? Klingt doch gut!! Müssen denn die Hartz IV Prollos wirklich in solch gigantischen Palästen von 45 Quadratmeter wohnen??  ( Wieviel Quadratmeter braucht der Mensch?)Denen geht’s doch eh viel zu gut!! Das meinten letztens auch 96 % der „Bild“-leser (heisst das wirklich „Leser“???Können die lesen??), die in einer Umfrage für eine „Arbeitspflicht für Hartz IV’ler stimmten. Zum Totlachen!! Arbeiten????, ja wo denn???

Sparen bei Behinderten

Die Mietkosten zu senken ist nur ein Vorschlag für die klammen Kommunen. Die „Arbeitsgruppe Standards“ hat in ihrem Zwischenbericht zahlreiche weitere Sparideen gesammelt: Behinderte könnten etwa nicht mehr kostenlos Bus und Bahn nutzen dürfen, und der Zugang zu Behindertenwerkstätten könnte für alle beschränkt werden, die einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben. Was von den über 200 anderen Ideen umgesetzt wird, ist offen – neben dem Arbeitsministerium müssen auch noch andere Fachressorts die Vorschläge prüfen.

Mein absolutes Lieblingszitat!! Oh ja , kürzt den Behinderten die kostenlose Nutzung der Busse!! Nachdem diese Regierung hunderte Milliarden zur Rettung einer Finanzwirtschaft zum Fenster rausgeballert hat fällt denen nichts besseres ein ??????

Das ist natürlich so gewollt. Man braucht eben diese „nutzlosen“ Menschen nicht mehr, und eine Verschlechterung der Lebensqualität ist eben einem „sozialverträglichen Frühableben sehr zuträglich. Nicht erst seit gestern wissen wir ja „Armut macht tot“!! Und weniger Sozialausgaben erhöhen die Gewinne!! ( Heise.de) Was strengt sich dieses Pack auch nicht mehr an und übernimmt mehr „Eigenverantwortung“ um die Gewinne der Reichen zu steigern!!

Sind wir doch mal ehrlich Freunde, was im Leben zählt sind doch ganz andere Dinge. Scheiss auf dieses arme Pack. Haben’s halt nicht anders verdient! Wichtig ist doch das die deutsche „Wirtschaft“ wieder „brummt“. Die Quartalsgewinne „sprudeln“ und es wird Geld in die Taschen der Anleger „gespült“. Das ist es was in einer Nation die Exportweltmeister bleiben möchte wirklich wichtig ist. Nichts anderes!! Glückwunsch an die Jungs von Roland Berger die die Krise überwunden haben und endlich wieder Buissenes Class fliegen können.(Manager-Magazin) Nicht das diese armen Schweine in der Holzklasse noch Rückenprobleme bekommen… Hauptsache ein Kinderficker und sadistischer Schläger wie der Bischof Mixa bekommt auf Staatskosten eine Pension von 5400 € (Heise) Welche Auffassung die Leistungsträger dieses Volkes tatsächlich von den „Selbstheilungskräften“ des Marktes auch heute, nach dieser gigantischen Finanzkrise, immer noch haben, das zeigt dieser Artikel im Propagandablatt der Besserverdiener die „Zeit„. Gerade die hier zitierte Meinung ist allzu deutlicher Ausdruck des Denkens unsere Neo-Liberalen Zeit. Die pure Arroganz der Leute denen es nur um den persönlichen Profit geht.

Lütge wandelt auf den Spuren des britischen Nationalökonomen Adam Smith. Dieser vertrat die These, dass jedem dann am besten geholfen sei, wenn er im Wettbewerb nur an sich selbst denke. „Der Markt“, so Lütge, „unterscheidet schließlich nicht, ob es einem Unternehmen deshalb schlecht geht, weil es schlecht geführt wird oder weil man dort solidarisch gewirtschaftet hat.“ In beiden Fällen sei die Konsequenz dieselbe, nämlich die Pleite. Nur wer billiger produziere als andere, werde sich behaupten und für Innovationen sorgen, von denen dann alle profitieren könnten. Sein Fazit folgt den klassischen Wirtschaftsweisheiten: „Wettbewerb ist besser als teilen und damit sozusagen die wahre Solidarität.“

Noch Fragen Kienzle???, ….keine, Hauser!!

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