Westerwelle auf’s Übelste beleidigt

Ooops, da ist mir doch in der letzten Woche ein ganz übler Kalauer aus der finstersten, dunkeldeutschen Provinz durchgerutscht. Aber natürlich kann ich diesen Beitrag zum Deutschen Humor den Lesern dieses kleinen, sympathischen Blogs nicht vorenthalten. Das Unglaubliche, das wir alle nie für real gehalten hatten, ist eingetreten!!! Aussenminister/in und Vizekanzler/in Guido Westerwelle wurde auf das Übelste beleidigt……..

 

Beim Lesen dieses Artikel des Südkurier war ich im Ersten Moment doch sehr erstaunt, mir war gar nicht bewusst das man Westerwelle beleidigen kann. Sollte es wirklich eine Beleidigung geben die er nicht schon Tausendmal gehört hat?? Schwer vorstellbar, aber das sind SuperGAU’s in AKW’s ja auch!

 

Es geht um Folgendes! Ein Rentner, vielleicht ein wenig frustriert auf Grund seiner „horrenden“ Rente, (von immerhin 700 Euronen), packt der Wunsch nach bürgerlicher, demokratischer Beteiligung, und er beschliesst  Westerwelle eine E-mail zu schicken. Gesagt, getan! Und hier zitiere ich den „Südkurier“:

In einer E-Mail an Außenminister Guido Westerwelle hat er diesen mit übelsten Kraftausdrücken unter der Gürtellinie beschimpft und Politiker als „legalisierte Verbrecher“ bezeichnet, „die auf Kosten der Bürger die Taschen füllen“.

Darauf hin beschliesst irgendein Bürohengst im Vorzimmer,(vermutlich ein unterbezahlter Praktikant), diesen ungeheuerlichen „Vorfall“ zur Anzeige zu bringen. Anstatt die Mail, eines offenbar wütenden Bürgers, einfach zu löschen und den Absender auf eine Blacklist zu setzen wird unsere nicht ausgelastete Justiz mit der Verfolgung des „Verbrechers“ beauftragt.

 

Das Gericht tut seine Pflicht und sendet dem Rentner einen Strafbefehl in Höhe von 600 € zu, gegen den der Rentner Einspruch einlegt. Und weil die Staatsfinanzen gerade so hervorragend sind, und der Steuerzahler für Derlei Verschwendung immer grosse Begeisterung zeigt, landet die Sache also vor Gericht!!

 

Der gute Mann versucht sich rauszureden, bezeichnet sich sogar als politischen Gefangenen, nichts hilft. Obwohl klar erkennbar ist das hier nur ein gefrusteter Bürger, sicherlich auf völlig falsche Weise!!, nur seinen Frust entladen hat, findet der Richter die Sache völlig O.K. und bestätigt die Summe des Strafbefehls. Keine Gnade, kein Mitleid. Nicht eine Strafe mit Augenmass (Sozialstunden, gemeinnützige Arbeit???), Nein !!!, einen „kleinen“ Mann muss man immer da weh tun wo es ihn am Meisten schmerzt!!

 

Zitat:

 

„Wir sind der Meinung, dass diese Geldstrafe so passt“, blieb Stahl hart, „von mir aus können sie diese auch absitzen.“

Eine absolut erbärmliche Posse, aller Beteiligten !! Bravo!! So zeigen wir wieder mal allen wie „Wir“ wirklich sind: kleingeistig, rechthaberisch, mitleidlos und ohne jedwedige Einsicht in die Notwendigkeit (aka. „Vernunft)!!

 

In diesem Sinne!

 

 

 

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