EHEC – Eine Variante des Fäkal – Djihad

Jetzt wird’s schmutzig, ja fast schon braun. Wer das lesen möchte sollte entweder stabile Nerven haben, oder aber ein gerüttelt Maß an Humor. Denn heute gibt es ein bisschen Nazi-bashing. Ob der EHEC-Erreger nun über das Gemüse aus Spanien gekommen ist(laut Robert Koch Institut) oder auch nicht, für die „rechte“ Ecke ist der Fall klar. Es handelt sich um eine Variante des Fäkal – Djihad. Jawoll!!

Nachdem selbst bei der „Welt“ spekuliert wird ob es sich nicht vielleicht um eine absichtliche Infektion  oder aber doch um spanische Gurken handelt, und ein „Experte“ ein sinnfreies Interview gibt, hab ich mich gefragt: „Ist da was dran??“ Ich darf den Herren Experten mal zitieren:

Die Verseuchung von Lebensmitteln mit EHEC oder einem anderen toxinbildenden Durchfallerreger gehört zu den typischen Szenarien für biologische Anschläge.

Also begab ich mich in die Tiefen des WeltWeitWichtig und wurde prompt fündig. Endlich jemand der die Sache klar erkannt hat und den Mut hat die Wahrheit auch aus zusprechen. Der Kopp Verlag…….

Ihr wisst, ich bin ein großer Fan freier Meinungsäußerung. Jeder soll sagen und schreiben was er denkt. Ja, ich gebe sogar zu öfter mal auf den Seiten des Kopp Verlages zu stöbern, denn ich bin immer interessiert an anderen Meinungen und Sichtweisen. Noch nicht einmal der Sichtweise von ESO-Watch , die diesen Verlag für einen Haufen durchgeknallter Reschts-Esoteriker halten, mag ich mich unreflektiert anschliessen, aber DAS HIER GEHT NUN WIRKLICH ZU WEIT!!!!

Unter dem Titel „Die große Angst vor dem EHEC-Darmbakterium: Ist es eine »kulturelle Bereicherung«?“ , geschrieben vom Autor Udo Ulfkotte, findet sich schon in der Einleitung allerlei merkwürdiges. Ich zitiere:

Vielleicht sollten die Behörden einmal unvoreingenommen beispielsweise nach Österreich blicken. Dort gibt es wegen bestimmter Sitten orientalischer Erntehelferinnen inzwischen einen Hosenzwang auf manchen Feldern. Aus einem Grund, den man in Deutschland (noch) nicht zu kennen scheint. Und wahrscheinlich haben die deutschen Behörden auch noch nie ewas vom Fäkalien-Dschihad gehört.

Bitte was ?? Ein Fäkal – Djihad?? Angeblich hätten in Österreich Türkinnen bei der Feldarbeit auf die Erdbeeren gepinkelt, und müssten deshalb jetzt Hosen tragen. (derStandard.at berichtete über den Vorfall) Selbst wenn diese Vorwürfe stimmen, was hat das mit dem EHEC-Erreger zu tun??

Weiter liest man in dem Artikel des Kopp Verlag:

„Bestimmte Migranten haben eben völlig andere Vorstellungen von Hygiene und der Einhaltung von Hygiene-Richtlinien als wir Europäer.“

Ich glaube das es in jeder Nation, Kultur oder Religion jede Menge „herrlicher Pottsäue“ gibt, aber sei’s drum. Im Zweifel ist halt immer der Migrant schuld. Weiter wird auf die Website der „BernerZeitung“ verwiesen, die berichteten in einem Artikel vom 11.2. 2010 über den Jahresbericht des Berner Kantons-chemiker über unhaltbare Zustände in Bäckereien, Imbissbuden und Metzgereien. In Bern, wie in jeder anderen Grossstadt auch, die selben unhygienischen Schweinereien.

Dann ganz unten beim Kopp – Verlag der Nachtrag:

Und es gilt jetzt als sicher, dass die Erreger an spanischen Gurken hafteten. Dort werden auf den Feldern nordafrikanische Muslime als Erntehelfer eingesetzt…

Liebe Freunde beim Kopp Verlag. Solange es keine Hinweise (oder gar Beweise) auf ein absichtliches Ausbringen des EHEC Erreger hat, ist das was ihr da betreibt nur dumpfe rassistische Hetze auf unterstem Niveau. Ganz dicht an der Grenze zur Volksverhetzung! Oder essen Ausländer neuerdings keine Gurken mehr?? Haben sich die bösen Migranten gar verabredet und verzichten zwei Wochen lang auf die Gurken um nur die ungläubigen Bio – Deutschen zu erwischen?? Das was dort in diesem Artikel geschrieben steht hat nichts, aber auch gar nichts, mit freier Meinungsäußerung zu tun.

In diesem Sinne !

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