Europa ist pleite,

oder warum der EFSF Rettungsschirm keine Rolle mehr spielt…………….

Das man auf „Zerohedge.com“ knallharte Wirtschaftsinformationen, jenseits der gleichgeschalteten Medien , bekommt, die der Wahrheit viel dichter auf der Spur sind hat sich hoffentlich schon herumgesprochen. Der heutige Artikel mit dem Titel:“Four Facts that PROVE the EFSF Doesn’t Matter… At All“ macht noch einmal sehr deutlich dass das Gerede um Griechen-Eurorettung nichts als blosse Augenwischerei ist. Alle angeblichen Rettungsmassnahmen werden sich als das erweisen was sie sind, Heisse Luft! Die Auswirkungen des Zusammenbruchs werden zu einem vollständigen globalen Schmelzen des Finanzsystems führen. Das wird die „Tagesschau“ und andere „Informationsquellen“ niemals öffentlich zuzugeben. In den nächsten 14 Monaten geht es rund: Unternehmens-, Banken und Staatenpleiten. Hier mal eine leicht verkürzte Übersetzung…….

FAKT # 1:Das gesamte europäische Bankensystem ist mit dem Faktor 25 gehebelt.

Dies entspricht fast zweimal dem durchschnittlichem US-Niveau. Mit dieser Hebelung benötigt man nur einen 4%igen Rückgang der Preise für Vermögenswerte, um ALLES Eigenkapital zu vernichten. Sie entspricht fast der Lehman-Hebelung (Lehman war 30 zu 1).

Wohlgemerkt, dieser Hebel bezieht sich auf die Vermögenswerte, die die Banken selbst bemessen. Die echte Höhe der Hebelung ist in der Tat wahrscheinlich sehr VIEL höher.

KA-BOOM.

Fact # 2: Die Europaeischen Finanzinstitute sitzen zusammen auf Schulden in Hoehe von 148% des gesamten BIP der EU.

Ja, die Schuldenhoehe der Finanzinstitute in Europa uebersteigt das gesamte europäische BIP. Dies sind nur die Finanzunternehmen. Wir machen uns dabei noch nicht mal die Muehe Unternehmensanleihen, Verschuldung der privaten Haushalte, Staatsverschuldung, etc. zu erwaehnen.

Denken Sie auch daran, die EU ist der größte Wirtschaftsraum der Welt (mehr als von 16 Billionen Dollar). Wir reden also über 23 Billionen Dollar Schulden in den Bilanzen der europäischen Finanzinstitute.

Oh, hätte ich fast vergessen, diese Daten enthalten nur bilanzierte Schulden. Wir ignorieren die außerbilanziellen Finanzierungen, Derivate, etc. dabei total. Die REALEN Schulden sind VIEL höher.

KA-BOOM.

FAKT # 3: Europäische Banken müssen zwischen 15% und 50% ihrer gesamten Schulden bis zum Ende des Jahres 2012 refinanzieren.

Das ist richtig, die europäischen Banken muessen RIESIGE Mengen ihrer Schulden vor dem Ende des Jahres 2012 ueberrollen. Wohlgemerkt, wir reden nur über fällig werdenden Schulden. Wir eraehnen dabei keine NEUEN Schulden, die diese Banken aufnehmen muessen um ihr Eigenkapital zu erhoehen.

In Anbetracht, dass auch die „grund-soliden“ deutschen Banken allein über 140 Milliarden Dollar an neuem Kapital beschaffen müssen, sprechen wir gleichzeitig über eine gigantische Schuldenaufnahme von Europas Banken in den nächsten 14 Monaten.

Und das passiert in einem Umfeld anfällig für Unruhen, Bank-Runs und gescheiternden Anleiheauktionen (Deutschland hatte gestern gerade eine gescheiterte Anleiheauktion).

KA-BOOM

FAKT # 4: Um die aktuellen ungedeckten Verbindlichkeiten (Renten, Gesundheitsversorgung usw.) ohne Verzug oder Leistungskürzungen zu erfüllen, muesste ein durchschnittliches EU-Land auf über 400% zinsgenerierenden Ersparnissen des aktuellen BIP sitzen.

Diese letzte Zahl stammt von Jagadeesh Gokhale, Senior Fellow am Cato Institute, ehemaliger Berater des US-Finanzministeriums und der ehemalige Senior Economic Advisor der Federal Reserve Bank of Cleveland….

Trotzdem noch einen schönen, angenehmen Abend!

In diesem Sinne!

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