Mario Monti hat einen Nebenjob bei Goldman Sachs

Die „Masters of the universe“ greifen nach der Macht!

Goldman Sachs übernimmt die EZB und Italien

Die Versuche die Demokratie im Sinne einer Marktkonformität zu gestalten nehmen wirklich immer groteskere Züge an. Versuchte man in früheren Zeiten noch, allzu offensichtliche Verfilzungen von Geldmacht und Politik zu verstecken, so werden heutzutage die „Funktionäre“ der Banken als sogenannte Technokraten auch ganz direkt auf den Chefsessel ganzer Nationen gehievt. Nachdem ja schon die Griechen miterleben mussten wie die „Märkte“ so lange herumschrien bis ein, ihnen genehmer, Regierungschef ernannt war, ist dieser Coup jetzt auch in Italien geglückt. (Quelle)

Mit Mario Monti ist ein äußerst einflussreicher, hochrangiger und mächtiger Vertreter der Finanzindustrie zum Regierungschef eines europäischen Landes aufgestiegen. Laut Goldmann_Jahresbericht ist Monti Mitglied des „Board of International Advisors“ bei der Investmentbank Goldman Sachs, oder wie der Volksmund so schön sagt, – „Da haben wir ja mal wieder den Bock zum Gärtner gemacht!„.

Mario Monti, dem man einen hohen Sachverstand und Pragmatismus nachsagt, soll nun also den Italienern beweisen was Goldman Sachs unter Pragmatismus versteht. Sicher, dass nach dem Bunga – Bunga Präsidenten, Silvio Berlusconi, nun ein Mann mit tadellosen Manieren die Leitung der Regierung in Rom übernimmt, ist für Italien ein Riesenfortschritt. Auch über Sexskandale ist nichts bekannt, in Italien fast schon ein kleines Wunder.

ABER!!!, mit Mario Monti ist der Berater jener Investmentbank,  die alle europäischen Regierungen, die gesamte EU und die europäische Statistikbehörde Eurostat über die wahre Finanzlage Griechenlands getäuscht hat, nun Regierungschef in Italien. Denn damals „parkten“ die Griechen ihre Schulden einfach bei Goldmann und verschleierten so ihre wahre Finanzlage. Sonst wäre auch schon damals jedem klar gewesen dass die Griechen in der Eurozone nichts verloren haben. . Goldman hatte Griechenland also bei einem eiskaltem Betrug geholfen. Allerdings ist Goldman Sachs auch als Berater für alle europäischen Regierungen und die EU, im Zusammenhang nit der Rettung Griechenlands und des Euro, als Berater tätig. Gleichzeitig empfehlen sie ihren Kunden hinter verschlossenen Türen Wetten gegen den Euro. Man muss nicht wirklich ein Experte sein um hier einen Interessenkonflikt zu vermuten. Nennt mich altmodisch, aber für mich gehören solche Leute hinter „Gitter“.

Diese „Geschäftsmodell“ war  bei Goldman schon immer sehr beliebt. Vor der Finanzkrise verkauften sie gebündelt „Subprime“ Kredite an ihre Kunden, und wetten gleichzeitig auf einen Kursabsturz der Papiere. Bei den Hearings vor dem amerikanischen Kongress wurden diese Methoden hart gerügt, – Konsequenzen gab es natürlich keine. Der Chef von Goldman, Lloyd Blankfein, sagte damals :“We are doing gods own work!“.

Ein bemerkenswerter Glücksfall für Goldman Sachs dass auch bei der EZB ein Mann sitzt, der bei Schrottpapieren ein echter „Experte“ zu sein scheint.  Der seit 1. November amtierende EZB-Chef, Mario Draghi, war zufälligerweise von 2002 bis 2005 Vizepräsident von Goldman Sachs in London, und Chef der dortigen Europaabteilung. Damals wurden die faulen amerikanischen Immobilienkredite en masse verkauft, mit Vorliebe an schwachsinnige Banker aus Deutschland.  Draghi war selbstverständlich einer von denen, die von der tickenden Zeitbombe absolut nichts gemerkt haben wollen. Rechtzeitig vor dem Platzen der Blase bekam Draghi aber noch schnell den Posten des italienischen Zentralbankchefs geschenkt.

Das Draghi’s erste Amtshandlung als Chef der EZB darin bestand italienische Staatsanleihen in Milliardenhöhe zu kaufen, nicht mehr als eine bloße Randnotiz im allgemeinen Finanzwahnsinn Europas. Tango Corrupti!

So ist es zum Teil sogar verständlich, wenn der Chefredakteur, der zum Berlusconi-Imperium gehörenden Zeitung „Il Giornale“, zum Amtsantritt des neuen Ministerpräsidenten schreibt: „Dies ist jene Bande von Kriminellen, die uns das dieses finanzielle Desaster gebracht haben. Es ist, wie wenn man Brandstifter bitten würde, das Feuer zu löschen.

 

 

 

 

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Ein Gedanke zu „Mario Monti hat einen Nebenjob bei Goldman Sachs

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