Mehr Effizienz beim Verprügeln von Castor Gegnern

Quizfrage:  Woran erkennt man das es mit einem Staat zu Ende geht?

Antwort: Der Humorfaktor bei der Volksbelustigung steigt gewaltig an.

„Klo to go“ für Castorpolizisten

Damit die 19000 „Damen“ und Herren, die bald wieder die Gesichter von Anti-Castor Demonstranten blutig schlagen dürfen, effizienter ihrer „Arbeit“ nachgehen können, hat sich der Volksbelustigungskommissar der Polizeidirektion Lüneburg etwas sensationelles aus gedacht. Die Prügelbullen bekommen ein faltbares Pappklo! No shit, Sherlock! So sichert der Staat, dass auch wir hier im Land der Teutonen bald wieder so herrlicher Bilder sehen dürfen, wie dieses hier von heute aus Frankreich. Nicht dass am Ende die französischen Bullen den deutschen Bullen noch zeigen müssen wie dass mit dem Demonstranten verkloppen so funktioniert.

Im ersten Augenblick glaubte ich beim Lesen des „Stern“ an einen gelungenen Karnevalsgag. Man ist ja in dieser dunklen Jahreszeit für jede Aufheiterung dankbar. Es stellte sich aber recht bald heraus das der Artikel durchaus ernst gemeint war. Denn schon beim legendären Demonstrantenverprügeln, wer erinnert sich nicht an diese schönen Bilder,  2010 gab es anscheinend ein Problem bei der Anzahl der sanitären Einrichtungen. Zitat:

„Wir hatten letztes Jahr diverse Probleme, dass alle Beamten rechtzeitig zur Toilette gehen konnten“, sagt eine Sprecherin der Castor-Transport-Pressestelle.

Als eine besonders gelungene Darstellung von behördlicher Unfähigkeit und eklatanter Steuerverschwendung muss daher die Idee, wiederverwendbare Pappklos in England (Website des Herstellers Brown Corporation, – man beachte das Wortspiel) zu kaufen, betrachtet werden. Andererseits muss man beachten das die Polizei den Zeitpunkt der Bestellung gar nicht günstiger wählen konnte, denn momentan gibt es die „Shit Box“ als Cristmas Special Angebot für nur 16,99 £. Auf all die schönen Photos und Videos im Internet bin ich jetzt schon mehr als gespannt. Zitat „Stern“:

Die Pappklos sind wieder verwendbar und werden unter ein Wurfzelt gestellt, das sich mit wenigen Handgriffen aufbauen lässt.

Damit man auch beim Überwachen der Castor Gegner nicht das warm geheizte Auto verlassen muss, gibt es für Männer den Pinkelbeutel „Jonhy Wee“. Der wandelt den „Gelben Saft“ dann in ein geruchsneutrales Gel um. Prima, was moderne Technik so alles leistet. So was hätten sich die Stasischnüffler bei ihren Überwachungen auch gewünscht.

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein dass dieser Artikel bis hier hin politisch total unkorrekt ist. Richtig, hätten wir doch fast die Frauen vergessen, jene zarten Wesen die unser Leben erst zu dem machen was es ist. Was dass wohl ist……

Die Beantwortung der Frage wie denn nun genau für die Notdurftverrichtung unserer tapferen weiblichen Prügelbeamten gesorgt wird, diese Antwort überlass ich einfach mal dem „Stern“. Denn mich schüttelt es gerade, mir kommen Bilder in den Kopf………..

Etwas komplizierter wird es für Polizistinnen im Castor-Einsatz: Für sie heißt das Zauberwort HUG (Hygiene-Urin-Guides), laut Polizeimerkblatt „die Ultima Ratio im Einsatzraum“. HUGS sind eine Kombination aus rosafarbenem Trichter und Röhrchen, mit denen Frauen zur Not auch im Stehen pinkeln können. Klingt unappetitlich – ein Gedanke, der sich auch durch das mitgelieferte Desinfektionsgel nicht ganz zerstreuen lässt.

In diesem Sinne!

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