30 Jahre Bürgschaft, und das ganz ohne Ausfallrisiko !

Die üblichen Floskeln der Kanzlerin („Das ist mit mir nicht zu machen!“), das dümmliche Geschwafel von Seehofer Horst über imaginäre „Rote Linien“, -kaum noch zu ertragen. Die Halbwertszeit politischer Aussagen sinkt schneller als die Umfragewerte der FDP. Noch vor wenigen Wochen war es ja angeblich undenkbar das der Haftungsrahmen Deutschlands für den ESM über 211 Mrd. € ausgeweitet wird, Schnee von gestern. Geübte Beobachter des „Alternativlos“ – Zirkus der Bundeshauptstadt werden Schwierigkeiten haben da noch Überraschung zu heucheln. Weiterlesen

Das Demokratieverständnis des Josef Ackermann

Nachdem sich die „Bild“ Zeitung (29.2.2012) es sich zu ihrer vornehmsten Aufgabe gemacht hat gegen „Faule“ Griechen und „Bunga – Bunga“ Italiener zu hetzen, um auf diese Art und Weise die deutsche Bevölkerung gegen die europäische Idee aufzuhetzen, hat die „Bild“ nun auch den idealen Retter für die EU gefunden. Und ganz ehrlich, wer würde sich da besser eignen als Josef Ackermann? Mister „25% Eigenkapitalrendite“ himself! Aber lauschen wir doch einfach den Worten des grossen Retters…………..

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Griechenland wird aus dem Euro verdrängt

denn schliesslich kann man sie ja nicht aus dem Euroraum rausschmeissen. Manch einer mag das für bedauerlich halten aber so ist nun mal die Rechtslage der europäischen Verträge. Da verhandelt man wochenlang mit härtesten Bandagen mit GR über das zweite Rettungspaket, fordert eine Massnahme nach der Anderen, um dann nach der Zustimmung Griechenlands am Ende die Spielregeln erneut drastisch zu verschärfen? Wir Berliner sagen:“Nachtijall i can hear you trapsing!“.

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600 Milliarden für Italien

So langsam wird das Display meines Taschenrechner zu klein. Da kann es einem schon schwindlig werden bei den Summen mit denen heutzutage  jongliert wird. So wie es sonst nur drittklassige Zauberer im Wanderzirkus tun zaubert der IWF heute ein neues Kaninchen aus dem Zylinder. Ein Kaninchen im Wert von 600 000 000 000 Euro. Und der Gewinner heisst ITALIEN. Nachdem der Goldman Sachs Mitarbeiter Mario Monti in Italien die Macht an sich gerissen hat kann der grosse Raubzug der Banken, Versicherer und Spekulanten nun beginnen. Die italienische Zeitung „La Stampa“ schreibt heute darüber wie man den Deal möglichst undemokratisch und mit „technokratisch“ verschleierten Worten über die Bühne bringen will. Und so gehts……………..

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Was will die Bundesregierung wirklich?

Eine Spekulation über die wahre Interessenlage von Merkel und Schäuble

Oh Gott, nicht noch ein Artikel zur Eurokrise. Ist denn nicht bereits alles gesagt und geschrieben worden? Doch, ganz bestimmt! Aber da niemand, auch ich nicht,  im Besitz einer Kristallkugel ist oder die Patentlösung hat, wäre es vielleicht  ratsam sich auf unsere eigentlich stärkste Kraft zu verlassen. Was ich meine? Die DEMOKRATIE!! Aber ist das eigentlich noch wirklich gewollt, Demokratie? Ist vielleicht der Erhalt und der weitere Ausbau undemokratischer, derregulierter, privatisierter Strukturen das Ziel? Waren es nicht genau solche Strukturen die den zügellosen, gewissenlosen, globalisierten Casinokapitalismus mit seinen Billionen an Scheinvermögen erst möglich gemacht haben? Warum also sollten die Banker und die unter ihrem Einfluss stehenden Politiker ein Interesse daran haben das zu ändern? Das Beispiel China zeigt uns doch das die Abwesenheit von Demokratie sehr viel höhere Renditen für die Oberschicht möglich macht. Eine kleine spekulative Reise………………….

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10 Milliarden für neue Panzer in Griechenland

Am Mittwoch versicherte Antonis Samaras, der Chef der griechischen konservativen Partei „Nea Demokratia“, der Troika aus EU, IWF und EZB schriftlich das er auch in Zukunft brav die von Merkel und Sarkozy auferlegten Hausaufgaben erledigen werde. (Samaras macht den Weg frei) Ich habe mich die ganze Zeit stark gewundert warum Merkel und Sarkozy so wahnsinnig scharf darauf sind, dass Samaras, seine Unterschrift unter die Verpflichtungserklärung setzt. Natürlich wollen sie sich den vorauseilenden Gehorsam schriftlich bestätigen lassen. Aber hey, es ist nur ein Stück Papier. Auf der anderen Seite, wer heute noch an die Erfüllung von Gesetzen oder die Einhaltung von Verträgen glaubt, der hat in den letzten Jahren keine Zeitung gelesen.

Die Erklärung, die man auf diesem griechischen Blog nachlesen kann,  ist wie immer einfacher als mancher denkt. Und viel dreckiger und verlogener. Samaras, der bestimmt die Wahlen im Februar gewinnen wird, musste das Papier nur aus einem einzigen Grund unterschreiben. Das Papier, dass ja angeblich Griechenland retten soll, beinhaltet die Verpflichtung für 10 Milliarden aus dem europäischen Rettungstopf deutsche Leopards und französische Fregatten zu kaufen.

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Ungarn – der nächste europäische Pleitekandidat

IWF bestätigt Ungarns Hilfsgesuch

21.11.2011, 13:59 Uhr | dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH

Washington (dpa) – Der Internationale Währungsfonds hat Ungarns Bitte um mögliche finanzielle Unterstützung bestätigt. Budapest werte das Gesuch als Vorsichtsmaßnahme, sagte die IWF-Direktorin Christine Lagarde. Das IWF-Team sei derzeit in Budapest und werde nun für Beratungen mit dem IWF-Management und dem Exekutivrat nach Washington zurückkehren, sagte Lagarde weiter. Geldbeträge wurden nicht genannt. IWF und EU hatten zuletzt 2008 mit einem Notkreditpaket von 20 Milliarden Euro Ungarn vor dem Staatsbankrott gerettet.