Sahra Wagenknecht im Bundestag

Ich weiss ….nicht ganz topaktuell , aber damit man wenigstens manchmal das Gefühl hat es gibt nicht nur komplette Verblödung im Bundestag , hier ein Beitrag vom Freitag!! Bitte sehr …Guckst du…

Advertisements

Aufrüstung für Griechenland

Freitag, 7. Mai 2010

Aufrüstung für Griechenland

Erpressung der Griechen durch Frankreich!
Daniel Cohn Bendit , Abgeordneter der französischen Grünen , berichtet über ein Gespräch vom vergangenen Freitag mit dem griechischen Premier Papandreu . Laut seiner Aussage ist die Zusage für französische Finanzhilfen von der Zusage der Einhaltung für geschlossene Rüstungsverträge abhängig . ……WÜÜÜRG….

http://www.focus.de/politik/ausland/griechenland-hilfen-cohn-bendit-spriicht-von-erpressung_aid_505951.html

DER EURO HAT DANN WOHL FERTIG…..

Auch wenn die Unruhen momentan nur auf den Strassen von Athen toben. Es ist eine Frage der Zeit,wann es auch im Rest von Europa soweit ist das auch der letzte merkt,das auch diesmal wieder die Völker um die Früchte ihrer Arbeit betrogen wurden. Es sind nicht nur die Arbeitsleistungen der Menschen,sondern auch die Lebens und kulturellen Leistungen der Völker Europas verzockt worden.Bedauerlicherweise steht mit dieser Erkenntnis auch unsere Demokratie zur Disposition…….

Natürlich gibt es kaum noch jemanden der wirklich glaubt die Zinslasten der gigantischen Schulden bedienen zu können.Gerade nicht mit solchen Aussichten!!

Jahre und Jahrzehnte haben wir ihnen das Märchen vom Allesregulierenden Markt geglaubt.Aber jetzt ist damit Schluss.Eine endlose Umverteilung von unten nach oben hat eben seine Grenzen.

Ein dazu passendes Zitat aus der Jungen Welt

Von Sahra Wagenknecht
Die Linke lehnt das Gesetz der Bundesregierung zum Hilfspaket für Griechenland aus zwei Gründen ab. Erstens: Das Gesetz von CDU und FDP setzt nicht einmal im Ansatz an den Ursachen der Krise an. Die dringlichste Ursache, die es unmittelbar zu bekämpfen gilt, ist die Spekulation an den Finanzmärkten gegen die Zahlungsfähigkeit Griechenlands. Die ist völlig irrational. Griechenland ist nicht pleite, es wird aber von Finanzmogulen – Hedgefonds, Großbanken und Vermögenden –mit Hilfe sogenannter Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps) gezielt in den Bankrott getrieben. Ein Rettungspaket, das unmittelbare Hilfe verspricht, hätte deshalb unbedingt ein vollständiges Verbot dieser Kreditausfallversicherungen beinhalten müssen. Dies zeigt erst recht die Entwicklung der vergangenen Tage. Kaum ist ein Rettungspaket für Griechenland geschnürt, setzten die Spekulanten neue Gerüchte in die Welt: Das Hilfspaket würde nicht ausreichen. Portugal und Spanien würden auch Hilfe benötigen. Die Folgen: Die Kosten für griechische Staatsanleihen schießen weiter in die Höhe und der Wert des Euro stürzt, weil die Lügenbarone an den Finanzmärkten ihr »Spiel« ungehindert fortsetzen können. Heute Griechenland, morgen Portugal, übermorgen Spanien und Italien.

Zweitens: Das für Griechenland vorgesehene Sparpaket ist ein Angriff auf den sozialen Zusammenhalt der griechischen Gesellschaft und der EU insgesamt. Die Hauptlast des Sparpakets sollen abhängig Beschäftigte und Rentnerinnen und Rentner tragen. Griechenlands Aufrüstung wird jedoch nicht angetastet: An Rüstungsimporten aus Deutschland soll nicht gespart werden. Die geplanten Lohn- und Rentenkürzungen werden aber die ohnehin am Boden liegende griechische Volkswirtschaft zum Kollabieren bringen. Der IWF als Federführer des Sparpakets sagt schon jetzt für dieses und nächstes Jahr ein negatives Wirtschaftswachstum für Griechenland voraus. Davon sind dann erneut die Staatseinnahmen betroffen. Die Kluft zwischen Griechenland und Ländern wie Deutschland wird sich so weiter vergrößern, die damit verbundene Not für die griechische Bevölkerung und die Zerstörung von Wachstum und Beschäftigung nehmen unter diesen Voraussetzungen zu und nicht ab.

Es darf nicht sein, daß Griechenland und weitere Länder jetzt kaputtgespart werden sollen! Dabei liegt die Alternative auf der Hand: Kreditausfallversicherungen müssen verboten und, Banken und Hedgefonds sowie Vermögende zur Finanzierung herangezogen werden. Schließlich müssen die eigentlichen »Defizitsünder« wie Deutschland, die durch ihr Lohn- und Steuerdumping andere Länder mit ins Defizit getrieben haben, ihre Wirtschaftspolitik ändern, hin zu einer produktivitätsorientierten Lohnpolitik und einer höheren Besteuerung hoher Einkommen und Vermögen.

Sahra Wagenknecht ist wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag


Wieso macht man keine Nägel mit Köpfen??

………oder wieso keine Steuern auf Finanztransaktionen

Dieser kleine Spätrömer ,aka Guido Westerwelle, macht also seine Zustimmung zur Hilfe für Griechenland (Banken) abhängig von einem „Nein“ zur Finanztransaktionssteuer.

Doppelte Klientelpo-
litik der schlimmsten Sorte!! Ein Bailout der den Banken zu Gute kommt und eine Verhinderung auch des kleinsten Versuchs die Verantwortlichen mit in’s Boot zu nehmen. Einen derart unverschämten Dieb der sogenannten Leistungsträger hat dieses Land nicht verdient.

Das ausgerechnet die scheinheilige SPD nach der Zähmung der kapitalistischen „Bestie“ schreit ist an Komik auch nicht mehr zu überbieten. Vergessen die Jahre der „Neuen sozialen Marktwirtschaft“ , vergessen auch Schröders Ruf „wir müssen ein Volk von Aktionären werden“, vergessen auch die Zulassung der Hedgefonds die man heute als „Heuschrecken tituliert. Der radikale Sozialabbau a la Hartz 4 und die Senkung der Spitzensteuersätze als Geschenk an die selbsternannte „Elite“dieses ,unseren Landes ist ja längst aus den Hirnen unserer Stammtischpolitiker verschwunden. Der Ruf nach einer möglichst globalen Steuer auf die Spekulationen der Bankster galt früher eher als Forderung der verträumten, idealistischen „Spinner“ von ATAC. So ändern sich halt die Zeiten…..

Die selbstgerechten Wendehälse der SPD ernstzunehmen,die jetzt noch auf der Suche nach den letzten paar Stimmen für die Wahl in NRW sind ist also absolut sinnlos……Die Genossen früherer Tage drehen sich dabei im Grabe um!!

Bald wird alles Gut

Getreu dem Prinzip der wundersamen Geldvermehrung „Fiat money“ kann man an dieser Grafik der NYT sehen das das  grosse Bail out Spiel noch lange nicht am Ende ist. Im Zusammenspiel von Politik und Bankstern bescheinigen sogenannte Rating Agenturen beste Kreditwürdigkeit bis zur totalen Überschuldung.

Wer kontrolliert ihre Bewertungsmodelle ?

Wer kontrolliert ihre „Unabhängigkeit“ ?

Bewertung internationaler Kreditwürdigkeit ist Aufgabe der Staaten und gehört unter direkte Kontrolle durch das Volk . (Demokratie…..wär keine so schlechte Idee)

Geldschöpfung muss sich an realer Wertschöpfung orientieren , muss in Staatshand und demokratische Kontrolle überführt werden. Spekulanten muss die Existenzgrundlage entzogen werden. Geld kennt keine Loyalität! Damit das hier ein Ende hat!!!!

Drei Tote in Griechenland

Das Griechenlanddesaster ist erst der Anfang

In dieser Filiale der Marfin Bank mussten drei Menschen sterben. Vermutlich hatten Randalierer am Rand einer Grosskundgebung vor dem Parlament die Bank mit Mollies in Brand gesetzt. Eine massive Behinderung der Feuerwehr tat ihr übriges und am Ende bleibt nur die ewige, sinnlose Frage nach dem Warum. Zu recht sind die Menschen der Überzeugung das sie es sind die jetzt das Opfer des grössten kapitalistischen Raubzugs aller Zeiten sind.

Wo die Griechen investieren!

Oh,by the way……Wer übrigens mal wissen möchte,warum der doofe Steuerzahler zur Kasse gebeten wird und warum jetzt dem griechischen Normalbürger auch noch das letzte Hemd aus gezogen wird…..
http://www.tagesschau.de/griechenland674.html
Mit einer Halbierung der Rüstungsausgaben von etwas über 4% und Waffenkäufen von 3,16 Mrd Euro könnte man einen grossen Beitrag zur längst fälligen Sanierung leisten.Allerdings wäre ja dann die Deutsche Rüstungsindustrie notleidend und Arbeitsplätze wären gefährdet….und das geht ja gar nicht!!